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Energie-Beratung für Hauseigentümer in Schwarmstedt
wird 2012 fortgesetzt
Die Verbraucherzentrale und die A.L.T. Projektgruppe Erneuerbare
Energien weisen auf die auch im Jahre 2012 weiter laufende Beratung hin.
Sie findet jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat im Uhle-Hof
Schwarmstedt von 15 bis 18 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich: Telefon 05071/809-99 (Bürgerbüro Schwarmstedt). Es ist ein
Eigenbeitrag je Beratungsgespräch in Höhe von 5 Euro zu zahlen. Die
Beratungsschwerpunkte reichen über Einsparungsmöglichkeiten,
Wärmedämmung und Heizungstechniken bis zu Auskünften zu
Förderungen. Die Beratung wird vom Bundeswirtschaftsministerium
gefördert.
Die Beratungs-Termine im 1. Halbjahr 2012:
4. und 18. Januar, 1. und 15. Februar,
7. und 21. März, 4. und 18. April,
2. und 16. Mai sowie am 6. und 20. Juni 2012.
10 Mio kW/h Strom durch Bürgerwindrad eingespeist
Heute, am 5. Januar 2012 wurde die magische Zahl von 10 Mio. kW/h
überschritten. Soviel Strom hat die gute und nun schon nicht mehr ganz so
junge „ALwine“ seit ihrer Inbetriebnahme im Sommer 2001 an Strom in
das öffentliche Netz eingespeist.
…Repowering
Sehr viel mehr wird wohl nicht hinzukommen. Die Gesellschafterversammlung
hat im Oktober beschlossen, dass die Windenergieanlage
vom Typ Vestas V 90 mit einer Nennleistung von 660 kW 2012 repowert
werden soll. Das bedeutet, dass sie abgebaut und durch eine Enercon E 90
mit einer Nennleistung von 2,3 MW ersetzt wird.
Die Gesellschaft wird im Rahmen des Repowerings weiteres Kommanditkapital
in Höhe von ca. € 500.000 benötigen. Dieses wird nicht öffentlich
angeboten sondern vorrangig den bisherigen Gesellschaftern und neuen
Gesellschaftern die im Aller-Leine-Tal wohnen, angeboten. Sofern Sie
Interesse an einer Beteiligung haben, melden Sie sich bitte bei den
Geschäftsführern Cort-Brün Voige (eMail: cbv@haeuslingen.de; Tel.:
05165/2895) oder Dr. Stefan Dreesmann (Tel: 05071/3288; eMail:
stefan.dreesmann@freenet.de) um nähere Informationen zu erhalten. Die
Mindestbeteiligung wird bei € 5.000 liegen.
Teilnahme an der 4. Kommunalkonferenz in Berlin
Am 23. + 24. November 2011 haben zwei Vertreter aus dem A.L.T. an der
4. Kommunalkonferenz des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) mit in
Berlin teilgenommen. Die Konferenz, an der unter anderem
Bundesumweltminister Dr. Röttgen teilnahm, stand unter dem Motto
„Kooperation und Vernetzung – aktuelle Herausforderungen für den
kommunalen Klimaschutz“. Cort-Brün Voige, Bürgermeister der
Samtgemeinde Rethem, stellte im Rahmen einer Podiumsdiskussion die
Aktivitäten des A.L.T. vor.
Teilnahme am 1. Online Energiegipfel
Am 23. November wurde der erste bundesweite Online-Energiegipfel
durchgeführt. Zu den für die Teilnahme Ausgewählten gehörte auch das
A.L.T. Karl-Gerhard Tamke, Bürgermeister der Gemeinde Hodenhagen,
beteiligte sich an dieser vom Deutschen Städte- und Gemeindebund
angebotenen 6 stündigen Aktion. Die Konferenz richtete sich an
kommunale Führungskräfte, Vertreter kommunaler Unternehmen und
Umwelt- und Klimaschutzorganisationen. Alle Teilnehmer waren
aufgefordert aktiv an der Frage „Was müssen Kommunen tun, um bei der
Energiewende alle zu Gewinnern zu machen?“ zu erarbeiten.
Teilnahme am UN Weltklimagipfel in Durban
Eine besondere Auszeichnung und Anerkennung für die jahrelange
intensive Arbeit der Akteure im A.L.T. war die Einladung eines Vertreters
zur UN Weltklimakonferenz nach Durban, Südafrika. Im Rahmen eines
„side-events“ berichtete Bürgermeister Cort-Brün Voige (Samtgemeinde
Rethem) über die lokalen Aktivitäten im A.L.T. zur Umsetzung der
Energiewende. Er war als Vertreter für die ländlichen Räume Deutschlands
vom Bundesumweltministerium und vom Klimabündnis eingeladen.
100% Erneuerbare – der Sekt wird schon kalt gestellt
Zum Ende des Jahres 2011 wurden im A.L.T. rechnerisch 95% des
Stromverbrauchs in der Region aus regional erzeugten erneuerbaren
Energien zur Verfügung gestellt, das ist gegenüber dem 3. Quartal 2011
erneut eine Steigerung um 2%. Die Projektgruppe Erneuerbare Energien
rechnet damit, die 100% Marke im ersten Quartal 2012 zu überschreiten.
Solarbundesliga - Siegerehrung
Für die erstplatzierten Kommunen aus dem Aller-Leine-Tal steht noch die
Siegerehrung der Saison 2010/11 aus. Die Gemeinden Böhme, Essel,
Frankenfeld, Gilten und Grethem werden im Rahmen eines Vortrages am 8.
Februar im Burghof in Rethem angemessen gewürdigt und erhalten ihre
Siegerurkunden. Die jeweils aktuellen Ergebnisse können auf der Website
www.solarbundesliga.de eingesehen werden. Die Ergebnisse der A.L.T.-
Regionalliga finden Sie unter:www.solarbundesliga.de/allerleinetal
Gründung einer Energie eG gescheitert
Eine unendliche Geschichte musste Ende 2011 leider erfolglos beendet
werden. Über 50 interessierte Personen hatten sich mit Kapitalzusagen in
Höhe von mehr als € 100.000 bereit erklärt bei der Gründung einer
Energiegenossenschaft für das Aller-Leine-Tal dabei zu sein. Die erste
Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von rd. 50 kW/p ist bereits auf
dem Schulzentrum in Rethem installiert und auch die Vorbereitung einer
Satzung wurde durch die Kreissparkasse Walsrode erfolgreich
abgeschlossen. Die Gründung konnte trotz all dieser positiven Vorzeichen
nicht vollzogen werden, da es zum einen aktuell keine weiteren
umsetzungsreifen Projekte gab und zum anderen die für die technische
Geschäftsführung vorgesehenen Stadtwerke Walsrode sich zurück gezogen
haben. Allein mit der Photovoltaikanlage auf dem Schulzentrum in Rethem
ist aber keine Rentabilität für die Genossenschaft darstellbar, da hier –
anders als im privaten Bereich – wiederkehrende hohe Prüfgebühren fällig
werden. Die Gründungsinitiatoren haben sich daher dazu entschieden, die
Gründung vorerst nicht durchzuführen. Für die bereits installierte
Photovoltaikanlage wird derzeit nach einem Betreiber gesucht, der
idealerweise die Anlage als Bürgersolaranlage anbieten sollte.
Was sich außerhalb des Aller-Leine-Tals tut:
Deutschland bleibt Stromexporteur
Nach dem beschleunigten Atomausstieg bezieht Deutschland mehr Strom
aus Nachbarländern. „Die Stromeinführen haben in den ersten neun
Monaten um rd. 16% zugelegt“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des
Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller.
Gleichzeitig seien die Stromausfuhren um rd. 9% zurückgegangen. Unterm
Strich liefere Deutschland immer noch etwas mehr Strom ins Ausland, als
es von dort beziehe. Deutlich zugenommen hätten die Einfuhren aus
Ländern wie Frankreich, Dänemark und Polen.
Ernüchternde Bilanz: Elektroautos
Die Elektroauto-Bilanz des Jahres 2011 in Deutschland sieht ernüchternd
aus. In den ersten 11 Monaten des Jahres sind nur 1.808 Elektroautos neu
zugelassen worden. Die Bilanz wird noch nüchterner, wenn man die Autos
zählt, die von Privaten zugelassen worden sind: Ganze 101. Damit sind in
Deutschland 92% der wenigen Exemplare bei Autobauern oder
Unternehmen neu zugelassen worden.
Ökostrom legt kräftig zu
Erneuerbare Energien sind früher als erwartet zur zweitgrößten
Stromquelle in Deutschland geworden und erstmals an Kernenergie und
Steinkohle vorbeigezogen. Laut dem Bundesverband der Energie und
Wasserwirtschaft (BDEW) setzt sich die Brutto-Stromerzeugung 2011 wie
folgt zusammen: Braunkohle: 25%, Erneuerbare: 20%, Steinkohle: 19%,
Kernenergie: 18%, Erdgas: 14%; Heizöl, Pumpspeicher und sonstige: 5%.
Die 20% der Erneuerbaren setzen sich wie folgt zusammen: 7,6% Wind,
5,2% Biomasse, 3,2% Photovoltaik, 3% Wasser und 1% Siedlungsabfälle.
60% mehr Solarstrom in Deutschland
(dpa) 2011 haben Solaranlagen in Deutschland mehr als 18 Mrd. kW/h
Strom erzeugt. Das sind 60% mehr als im Vorjahr. Seit 2007 haben sich
die Preise für schlüsselfertige Solarstrom-Anlagen halbiert. Die Vergütung
nach dem EEG sinkt zum 1.1.2012 um 15% auf 24,43 ct. je kW/h.
Wussten Sie, dass…
die deutsche Energieversorgung bei Uran zu 100%, bei Mineralöl zu 97%,
bei Gas zu 83% und bei Steinkohle zu 61% von Importen abhängig ist?
Ist Ihnen bekannt, dass…
es weltweit derzeit rd. 450 Kernkraftwerke gibt und der Rückbau/Abriss
eines jeden Kernkraftwerkes durchschnittlich 500 Millionen Euro kostet? Bei
etwa einem Drittel der Kernkraftwerke gibt es wegen der Bauart oder
veralteter Technik Versicherungsprobleme.
Dena rechnet mit steigenden Strompreisen…
Die Deutsche Energieagentur (Dena) rechnet damit, dass aufgrund der
Energiewende die Strompreise bis 2020 um rd. 20% steigen werden. „Die
Kosten für die Herstellung von Strom werden weiter steigen, wenn im Zuge
der Energiewende erneuerbare und effiziente fossile Kraftwerke sowie
Stromnetze und Speicher massiv ausgebaut werden“, sagt der
Geschäftsführer der Dena, Stephan Kohler. Ein durchschnittlicher Vier-
Personenhaushalt verbraucht pro Jahr laut Kohler rd. 4.500 kW/h Strom.
…und gibt folgenden Tipp
Mit energieeffizienten Haushaltsgeräten und optimiertem Nutzerverhalten
kann der Verbrauch im Laufe der Zeit um bis zu 25% gesenkt werden. Bei
Kühl- und Gefrierschränken liegt der Vorteil je nach Gerätetyp bei 45 –
60%, moderne Wäschetrockner sparen bis zu 60% Strom, Geschirspüler
über 40% und Waschmaschinen mehr als 30% gegenüber Geräten die vor
10 Jahren gekauft wurden. Ein Fernseher der Energieeffizienzklasse A
verbraucht z.B. ca. 50% weniger Strom als ein Gerät der
Energieeffizienzklasse C
Mit den besten Grüßen
aus der EnergieRegion Aller-Leine-Tal
Januar 2012
V.i.S.d.P: Projektgruppe Erneuerbare Energien im Aller-Leine-Tal,
Cort-Brün Voige, 27336 Häuslingen, Ludwigslust 3, eMail: cbv@haeuslingen.de
Die Projektgruppe im Internet: www.alt-energieprojekt.haeuslingen.de
Ihre persönlichen Daten (Name und eMail-Adresse) werden vertraulich behandelt und
nicht weitergegeben.
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